Herzlich Willkommen auf meinem Blog

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Samstag, 23. September 2023

Satt und zufrieden?

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost teile ich meine Gedanken über eine der zentralen Bitten aus dem Vaterunser: Unser täglich Brot gib uns heute...

Manchmal, wenn ich Zeit und Muße dafür finde, backe ich für uns ein Brot – nichts duftet so köstlich, wie ein Brot, das im Ofen langsam knusprig und gar wird.
Wenn es dann frisch aus dem Ofen kommt, möchte man es sofort anschneiden, so lecker duftet es. Aber es muss ja erst ein wenig auskühlen, so viel Zeit muss sein.
hier habe ich schon einmal über
Brot nachgedacht und dabei mein
Brotrezept geteilt.

Jedes Mal, wenn ich ein Brot backe, dann denke ich an die Bitte aus dem Vaterunser: Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und jedes Mal, wenn ich an diese Bitte bewusst denke, dann frage ich mich: meine ich das auch so?

Diese schlichte Bitte um das tägliche Brot – denn mehr als Brot braucht es ja eigentlich nicht, um satt zu werden.
Und noch während ich das denke, ertappe ich mich selbst dabei, dass ich nach Butter Ausschau halte, um sie aufs Brot zu streichen, und nach Käse und Wurst. Als ob das Brot allein nicht genug sei.

Aber wir haben ja Käse und Wurst und Butter im Kühlschrank, kein Problem eigentlich.
Und während ich das Käsebrot verzehre, denke ich schon daran, was mir noch alles fehlt: ein neues T-Shirt, ein Einkaufsbummel in Flensburg, lecker essen gehen, eine Urlaubsreise, möglichst weit weg. Viel zu schnell ist das Käsebrot aufgegessen, aber bin ich satt geworden?

Es ist so ein Phänomen mit dem Sättigungsgefühl: wenn es so richtig lecker schmeckt, dann esse ich viel zu schnell und spüre gar nicht, wie sich die Wärme des Satt-seins vom Bauch aus ausbreiten kann. Zurück bleibt ein hohles Gefühl von Unzufriedenheit – satt fühlt sich anders an.

Dann esse ich noch mehr leckeres Essen, oft viel zu schnell und zu hastig, bis ich so richtig vollgestopft bin und kaum noch „papp“ sagen mag – auch das fühlt sich nicht nach satt an.

Wann war ich eigentlich zuletzt mal so richtig satt? Ich meine: satt und zufrieden, so richtig innerlich wohlig, ohne den Wunsch nach noch mehr oder nach etwas anderem?

Meine Gedanken schweifen weiter. Ich denke an einen Bibelvers, den ich mal beim Propheten Jesaja gelesen habe:
Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? (Jes. 55, 2)

Wofür gebe ich eigentlich mein Geld aus?

Mein Haus ist voll mit Dingen, die sich im Laufe eines Lebens angesammelt haben. Und doch ist nichts von diesen Dingen so wichtig, wie das tägliche Brot. Das kaufe ich in der Regel für wenig Geld beim Bäcker oder im Supermarkt – oder ich backe es selbst, wenn ich die Zeit dafür finde. Aber eigentlich verschwende ich kaum einen Gedanken daran. Es ist alltäglich, Brot gibt es irgendwie immer.

Und die vielen Dinge, die mein Haus, mein Leben füllen?

Macht mich das eigentlich satt?

Was macht euch eigentlich satt?
Was braucht ihr zum Leben – so nötig, wie das tägliche Brot?

Ich bin das Brot des Lebens – sagt Jesus Christus (Joh. 6, 35) – und damit weist er weit über den körperlichen Hunger hinaus. Es gibt einen Hunger der Seele, der schwerer zu stillen ist als der Hunger des Bauches. Aber beide – der Hunger des Magens wie auch der Hunger der Seele, erfordern immer wieder, dass man sie füttert. Es genügt nicht, ein für allemal, die Seele zufrieden zu stellen. So wie sich der Bauch immer wieder neu füllen muss, und die Nahrung nötig ist für unseren Körper, so braucht auch die Seele immer wieder Nahrung, damit sie neue Kraft für den Alltag sammeln kann.

Womit probieren wir, den Lebenshunger zu stillen? Vielleicht mit Genuss oder Selbstkontrolle, Fleiß und Perfektionismus, Esoterik oder Psychologie, Geld, Erfolgen, Statussymbolen…? Das alles macht wahrscheinlich nur noch hungriger! Und dann kommt Jesus und sagt: „Ich bin das Brot des Lebens. Wenn du zu mir kommst, wirst du nie mehr hungern. Und wenn du an mich glaubst, wirst du nie mehr Durst haben.“

Genügend Brot zum Leben - das wünsche ich euch! Seid gesegnet!
Monika



Donnerstag, 18. Juni 2020

Unser täglich Brot...

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost verrate ich euch mein easy-peasy Brotrezept für die Grillsaison, und mache mir Gedanken übers Satt-Werden.
ganz frisch aus dem Ofen
Habt Ihr schon mal Brot selber gebacken? Es ist wirklich ganz einfach - und was gibt es köstlicheres zu Riechen und zu Schmecken, als ganz frisch gebackenes Brot aus dem Ofen.
So sieht mein fertiges Brot aus - gleich heute Abend noch wird es angeschnitten. Mit Butter und Salz ein Hochgenuss!

Samstag, 5. Juni 2021

Esst mehr Gummibärchen!

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost mache ich mir mal wieder Gedanken über Gott und die Welt - über das ganz große Glück und über das ganz kleine - und so ganz nebenbei entdecke ich, dass Gummibärchen was Tolles sind.

Samstag, 31. Juli 2021

Welchen Wert hat Salz?

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost teile ich mit die Gute-Nacht-Kirche vom 21. Juli, die wir in St. Nicolai Boldixum gefeiert haben. 
Es ging um einen Alltagsartikel, auf den wir kaum verzichten möchten - und andererseits ist er so billig!
Was mag wohl in den weißen Tütchen sein?

Samstag, 18. Februar 2023

Blabla-Blabla

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost mache ich mir Gedanken über Worte.
Wusstet ihr eigentlich, dass wir pro Tag ungefähr 16.000 Worte reden? 16.000!!!! Ist das zu fassen! Ich möchte nicht nachzählen, wie viele Worte wir dann konsumieren! Das muss mindestens doppelt so viel sein - und das meiste davon ist belanglos und rauscht rechts ins Ohr rein und links wieder raus. Die meisten Worte, die wir einander sagen oder per SMS oder WhatsApp verschicken, sind eher Sozialgeräusch als gehaltvolle Mitteilung.

Und dann gibt es unter den vielen Milliarden von Wörtern, die wir während des Lebens hören und sagen, das eine Wort, das unser Leben verändert.

Wenn es ein bösartiges Wort ist, dann bleibt die innere Verletzung oft ein Leben lang. Mobbing beginnt oft schon im Kindergarten oder in der Grundschule. Du Opfer, du Looser, du stinkst, geh weg, ich will nicht mit dir spielen – wie schnell sind diese Worte gesagt. Sie treffen tief und können eine Persönlichkeit zerstören, lange bevor sie sich entwickelt hat.

Aber es gibt ja auch die anderen – die guten stärkenden Worte, die genau so tief ins Herz treffen und Festigkeit und Stärke geben. Ich habe dich lieb – das könnte ein solches Wort sein. Du bist wunderbar. Ich bin bei dir.

All das gilt von Menschenworten. Sie wirken – sie schaffen Zuversicht und Freude, oder sie sind bösartig und zerstörerisch.

Das Wort Gottes aber ist etwas ganz anderes als belanglose Menschenworte.

Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert – das schreibt Paulus an die Hebräer.

Es dringt durch und scheidet Seele und Geist, Mark und Bein. Gottes Wort ist mehr als ein Sozialgeräusch. Es stellt in Frage, es legt bloß, es kann weh tun. Aber es ist auch hilfreich und heilsam und bringt in Verbindung mit Gott. Unbequem und schneidend schärft es den Blick auf mich selbst und meine Lebenswirklichkeit. Es wirkt auf chirurgische Weise heilsam, denn es befreit mich aus meiner engen Sicht der Dinge und von der Meinung derer, die mich nur bestätigen.

Wir kennen aus der Bibel das Gleichnis vom vierfachen Acker, in dem Jesus uns beschreibt, auf welche Weise man auf das Wort Gottes reagieren kann: wir können das Wort Gottes quasi nebenbei am Wegrand des Lebens, aufnehmen – es wird nicht Wurzel schlagen, denn so quasi nebenbei funktioniert das nicht. Der Alltag wird uns jede tiefere Erkenntnis wieder rauben. Unser Leben hat sich weitergedreht, bevor das Wort Gottes Wurzel schlagen konnte.

Wir können das Wort auch auf Felsen aussäen – dann ist der Ackerboden nicht vorbereitet, das Herz ist hart. Schon bevor ich einen Bibeltext höre, weiß ich genau, dass er nicht stimmen kann, dass er mich nicht meint. Vielleicht höre ich sogar ein Wort, das ich ganz gut finde, aber es kann sich nicht verankern in meinem Leben.

Unter die Dornen des Lebens fällt ein weiteres Viertel der guten Saat – Sorgen, Befürchtungen und Zweifel rauben mir Zuversicht und Freude.

Nur ein Viertel der Saat fällt auf sogenanntes gutes Land, trifft den Hörer oder die Leserin der Bibel und darf sich entfalten. Nur ein Viertel! Und doch wirkt dieses Viertel der guten Saat, vermehrt sich, bringt Frucht, wie es im Evangelium heißt.

Ich durfte am letzten Sonntag über eine weitere Bibelstelle predigen, in der es um das Wort Gottes geht - aus dem Alten Testament, beim Propheten Jesaja:

Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Das Wort Gottes wird nicht leer zu ihm zurückkommen, sondern wird tun, wozu es ausgesandt wurde.

Gottes Wort wirkt – mehr noch als Menschenworte, die ja auch schon verletzend oder hilfreich sein können.

Jetzt höre ich schon die Spötter lästern: Na, hast du Gott schon mal reden hören? Hat er schon zu dir gesprochen, hast du seine Stimme gehört? Wie spricht er denn, dieser Gott?

Gott spricht auf jeden Fall machtvoll: Sein gewaltiges „Es werde“ hat nach der Erzählung in der Bibel die Welt entstehen lassen. Gott sprach zu den Urvätern unseres Glaubens, zu Noah, zu Abraham, zu Mose. Es sprach durch Träume, durch Botschaften, durch Visionen. Er ermahnte sein Volk Israel, zu ihm zu halten, durch gottesfürchtige Könige und durch Propheten. Er gab Richtlinien, die zu einem guten und sinnerfüllten Leben führen können und sollen - wir alle kennen mindestens die 10 Gebote, aber es gibt noch weitere Richtlinien in der Bibel.

Gott spricht bis heute zu uns durch das Beispiel Jesu Christi, der vom Evangelisten Johannes als das Fleisch gewordene Wort Gottes bezeichnet wird.

Die gesamte Bibel wird  als Gottes Wort bezeichnet, das in Frage stellt, das verändert, das heilt und hilft.

In einem alten Lied aus meiner Jugendzeit gibt es eine Verszeile, die mir immer dann einfällt, wenn ich über Gottes Wort nachdenke:

Gott spricht zu uns durch kleine Fingerzeige, durch Botschaften wie Zweige im Staub der Straße hergeweht. 

Den Rest des Liedes habe ich vergessen – wie gesagt, es stammt aus meiner Jugendzeit. Ein kleiner Fingerzeig, ein Erlebnis, das mehr ist als bloßer Zufall, ein hilfreiches Wort, ein Instagram-Post, eine freundliche Geste, die mir zeigt, dass ich auf gutem Wege bin. All diese, ja, Medien, können für denjenigen Gottes Wort sein, der oder die aufmerksam durchs Lebens geht. Das kann aber auch eine positive Erfahrung sein, ein erhörtes Gebet, ein Brief, eine Botschaft, die mich in der Not erreicht.

Gottes Wort – das kann natürlich ebenso ein Bibelvers sein, der mich besonders anspricht.

Mich beeindruckt, wie Jesaja einen Vergleich in der Natur für die Wirkungsweise von Gottes Wort findet: Er vergleicht das Wort Gottes mit dem Regen und dem Schnee, der vom Himmel fällt und die Erde durchfeuchtet. Dadurch erst kann Getreide wachsen, dadurch erst kann Frucht entstehen, von der wir uns ernähren.

Regnerisches Wetter mit Schnee und Graupelschauern, das nennen wir Schietwetter. Es ist uns unangenehm, wir wollen uns dem nicht aussetzen, dann bleiben wir lieber zu Hause. Da schickt man doch keinen Hund vor die Tür! Dennoch ist gerade dieses Schietwetter so wichtig für unsere Erde, denn nur so können die Grundwasservorräte wieder aufgefüllt werden, die in langen Trockenphasen aufgebraucht wurden, nur durch Schietwetter ist genug Wasser zum Leben vorhanden und nur durch genug Wasser können Pflanzen wachsen und gedeihen.

Unser Leben gleicht in langen Strecken einer Schietwetter-Phase. Wir stehen im Regen und wundern uns, dass wir nass werden. Wo ist Gott, warum hat er das zugelassen, dass es mir schlecht geht, ich werde ja nass und krank, Gott kümmert sich ja gar nicht um mich. So könnten wir denken in diesen Schietwetterphasen des Lebens. So unangenehm diese Zeiten auch sind: sie sind dennoch die Zeiten, in denen Gottes Wort wirkt, in uns keimt und wächst und irgendwann Frucht bringt, wenn wir es denn zulassen.

Gottes Wort ist mehr als ein kleines Sahnehäubchen auf dem Kuchen des Lebens. Gottes Wort ist Lebensmittel, kräftigende Nahrung: der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes geht. (Matth. 4; Versuchung Jesu).

Immer wieder habe ich selbst erlebt oder haben mir Menschen berichtet, wie ein einzelner Satz aus der Bibel für sie zum Wort Gottes wurde, das genau sie persönlich trifft, in Frage stellt, Wegweisung gibt, Entscheidungshilfen. Im Rückblick lässt sich solch ein Erleben oft leichter wahrnehmen.

Ich weiß z.B. meinen Konfirmationsspruch noch, obwohl meine Konfirmation wirklich schon sehr lange her ist, mehr als 40 Jahre: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Das steht im Johannesevangelium.

Ich habe diesen Spruch damals nicht auswendig gelernt – er hat mich einfach begleitet, immer wieder habe ich mich erinnert, habe ich noch mal nachgelesen, wie er genau formuliert war, habe ich darüber nachgedacht. Auf diese Weise wurde dieser Satz aus der Bibel so etwas wie ein Lebensmotto, das mir in dunklen Zeiten Hoffnung und Halt gegeben hat.

Auch unser Trauspruch hat eine solche Qualität. Jeder einzelne dieser Bibelsätze ist es wert, darüber nachzusinnen, sich Gedanken zu machen.

Und es gibt solche Bibelworte, die mich quasi aus heiterem Himmel getroffen habe – ohne dass es einen besonderen Anlass dafür gab, vielleicht als Tageslosung oder auf einem Spruchkärtchen.

Gottes Wort wirkt - auf vielfältige Weise.

Ich schließe mit einem Ratschlag des Paulus an die Kolosser: Lasset das Wort Christi reichlich unter wohnen in aller Weisheit! (Kolosser 3, 16)

Gibt es Bibelverse oder andere Worte, die für euch zu Gottes Wort wurden? Möchtet ihr das mit uns teilen - in den Kommentaren oder als Mail an mich? Das würde mich freuen - denn ich finde, das ist die angemessene Weise, mit solchen Sprüchen und Worten umzugehen: andere am Erlebnis teilhaben zu lassen!

Es grüßt herzlich und wünscht euch Gottes reichen Segen

Monika



Freitag, 26. März 2021

Die rosa Hasenbande für jede Lebenslage

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost stellt euch Alina eine ganze Hasenbande in Rosa und Gelb vor, und erklärt euch, wie ihr sie basteln könnt und wofür man sie gebrauchen kann:

Ostern steht vor der Tür und die Häschen hoppeln wieder fröhlich durch die Gegend. Ich finde, Hasen sehen einfach immer knuffig aus! Und sie vermehren sich… eben wie die Kanickel, genau wie auch die leeren Klopapierrollen und Milchkartons jeden Tag mehr werden. Und aus diesen Wegwerfmaterialien kannst du noch supersüße Häschen basteln, die echt was können. Ob als Eierbecher, Geschenkebox oder als Pflanzentopf!

Hier hat sich die rosarote Hasenbande versammelt!

Dienstag, 23. Juni 2020

Kräuterquark gefällig?

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost verraten euch Mara und Madita, wie man ratzfatz einen super-leckeren sommerlichen Brotbelag aus natürlichen Zutaten herstellt:

Samstag, 22. Januar 2022

Er bleibt geheimnisvoll

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost möchte ich mit euch die Predigt teilen, die ich letzten Sonntag im Gottesdienst in St. Nicolai halten durfte.

Der Predigttext stammt aus dem 1. Korintherbrief - Paulus schreibt an diese Gemeinde:

Samstag, 1. Oktober 2022

Was ist deine Superkraft?

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen, die ich eigentlich schon in einer der letzten Strandandachten sagen wollte - aber wegen des Regens fielen die letzten beiden Strandandachten leider ins Wasser!
Diese imposante Sonnenblume steht in
unserem Garten!
Dann also virtuell!
Ich habe ein Gedicht gefunden, das möchte ich mit ihnen und euch teilen:

Samstag, 26. Februar 2022

Der Sonntag "sei mir"

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost 

Schon die ganze Woche schwirrt mir ein Lied durch den Kopf, das ich als Jugendliche gern gesungen habe: Man sagt, er war ein Gammler...

Ich verlinke euch hier mal ein YouTube-Video, wo man sich dieses Lied anhören kann.

Und hier ist der Text (zum Mitsingen?):
Man sagt, er war ein Gammler, er zog durch das ganze Land,
raue Männer im Gefolge, die er auf der Straße fand.
Niemand wusste, wo er herkam, was er wollte, was er tat.
Doch man sagte: Wer so redet, ist gefährlich für den Staat.

Man sagt, er war ein Dichter, seine Worte hatten Stil.
Wer ihn hörte, schwieg betroffen und ein Sturm war plötzlich still.
Seine Bilder und Vergleiche waren schwierig zu verstehn.
Doch die Leute saßen stundenlang, ihn zu hören und zu sehn.

Man sagt, er war ein Zauberer, an Wundern fehlt es nicht.
Er ging zu Fuß auf einem See, gab den Blinden Augenlicht.
Machte Wein aus klarem Wasser, kannte Tricks mit Fisch und Brot.
Und er sprach von einer Neugeburt, weckte Menschen auf vom Tod.

Man sagt, er war Politiker, der rief: Ich mach euch frei.
Und die Masse wollte gern, dass er ihr neuer König sei.
Er sprach laut von Korruption und wies auf Unrecht offen hin.
Doch man hasste seinen Einfluss und so kreuzigten sie ihn.

Er ist der Sohn des Höchsten, doch er kam um Mensch zu sein.
Offenbarte Gottes Art, um uns aus Sünde zu befrei'n.
Ja, so hab ich ihn erfahren, ich begann ihn so zu sehn,
und ich meine, es wird Zeit, wir sollten ihm entgegen gehn.
Ich mag dieses Lied, denn es zeigt mir Jesus mit vielen Facetten, die ich alle nachvollziehen kann. Es stellt den Menschen Jesus dar, so wie er vermutlich von seinen Zeitgenossen wahrgenommen wurde. Jede Strophe spielt auf biblische Geschichten und Überlieferungen an. Die letzte Strophe deutet das Leben Jesu auf die Ewigkeit hin. Am Ende war Jesu Leben sinnvoll, hatte eine klare Bestimmung - als Retter und Erlöser.

Morgen ist der Sonntag Estomihi. Dieser Name stammt aus dem Lateinischen, wo es eigentlich zwei kleine Worte sind: esto mihi bedeutet soviel wie: sei mir.

Sei mir ein starker Fels und eine Burg - so beginnt der Psalm, der dem morgigen Sonntag seinen Namen gibt.

Immer noch dieses Lied summend, stelle ich mir die Frage: was ist denn Gott für mich? Was ist Jesus für mich?
Die Vorstellung mit dem Felsen und der Burg finde ich schon ganz schön. Das erinnert mich an die Werbung einer Versicherung vor einigen Jahren: jemand steht auf einem sturmumtosten Felsen mitten im Meer, die Wellen schlagen hoch und Gischt spritzt um ihn herum. Aber der Mensch steht sicher und wird merkwürdigerweise nicht einmal klatschnass.
Welch schönes Bild für Sicherheit und Geborgenheit! Um mich und in mir kann es stürmen und toben - aber ich bin sicher und habe festen Boden unter den Füßen.
Man sagt, er ist ein Felsen, der mich sicher stehen lässt.
Starke Wellen können toben, doch mein Stand bleibt gut und fest.
Er ist die Burg auf hohem Berge, die Geborgenheit verspricht.
Meine Zuflucht in dem Chaos dieser Welt, das mich umgibt.
So könnte ich auf die Melodie des Gammler-Liedes dichten.
Gerade jetzt kann ich solch einen Felsen gut brauchen, der mich sicher im Leben stehen lässt: als Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten, in der Krieg in der Ukraine herrscht und ich gebannt die Nachrichten verfolge, was denn nun schon wieder passiert.

Esto mihi: ein Gammler, ein Dichter, ein Zauberer, ein Politiker?
Esto mihi: ein Felsen, eine Burg, Sicherheit, Geborgenheit, Schutz?

Ihr Lieben jenseits des Meeres, und auch ihr, hier auf der Insel: ich wünsche euch, dass ihr sicher und trocken durch diese Zeiten kommt! Möge Gott uns begleiten!
Monika

Sonntag, 12. Dezember 2021

Das 12. Türchen

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost öffnen wir das 12. Türchen unseres Adventskalenders - und tadaaa! - es versteckt sich dahinter:

Samstag, 3. April 2021

So eine Zumutung! - Die Osternacht in St. Nicolai zum Nachlesen

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost teile ich mit euch - wie versprochen, meine vorbereitete Osternacht.

Also: kommt mit nach St. Nicolai in Wyk auf Föhr (wenigstens in Gedanken), zieht mit uns ein in die dunkle Kirche, die nur von ein paar Kerzen befunzelt wird - und feiert mit uns die Mitte der Nacht und den Anbruch des Ostertages!

Achtung! viele - wirklich viele! Lesungen - überspringt sie eventuell. Ich habe versucht, die einzelnen Lesungen und Elemente als Ausklapp-Elemente zu programmieren. Wenn euch das nervt, dann könnt ihr auch eine pdf-Datei zum Lesen und Ausdrucken hier herunterladen.

Osternacht am 3. April 2021 in St. Nicolai, 23 Uhr

 – kein Glockengeläut zu Beginn!

dunkle Kirche, evtl. Mitarbeitende mit Taschenlampen, um die Gäste an ihre Plätze zu führen