Herzlich Willkommen auf meinem Blog

Herzlich Willkommen auf meinem Blog
Mittelbrücke auf Föhr - seit 2023 ist sie leider Geschichte
Posts mit dem Label Flaschenpost werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Flaschenpost werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 22. Juni 2022

Die Katze will aus dem Sack…

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost mache ich allen Gerüchten ein Ende. Die Katze darf endlich aus dem Sack!

Auf Föhr hat es sich sicher schon herumgesprochen, aber inwieweit die Nachricht schon bis über das Meer nach Dagebüll und ganz Deutschland gezogen ist, kann ich nicht abschätzen.

Ich mach’s am besten kurz und schmerzlos: wir werden in dieser Saison den Treffpunkt als Veranstaltungsort abwickeln. Ich selbst werde dann in die Kirchengemeinde St. Nicolai als Mitarbeiterin wechseln, mein Aufgabengebiet wird weiterhin überwiegend Urlauberseelsorge sein. Allerdings werden sich alle Rahmenbedingungen ändern, so dass es ab August auch keine Gute-Nacht-Geschichte mehr in der vertrauten Form geben wird.

Wohin mich dieses Abenteuer eines neuen Aufgabengebietes führen wird, weiß ich noch nicht genau. Ein paar wenige Eckpunkte sind schon klar: ich werde verstärkt Gottesdienste mit Einheimischen und Urlaubern in der St. Nicolai-Kirche feiern, die Abendandachten, also die Gute-Nacht-Kirche, wird es weiter geben, ebenso die Morgenandachten am Strand. Der Nachfrage nach persönlichen Seelsorge-Gesprächen werde ich im Gemeindehaus in der Nicolai-Straße nachkommen.

Meine Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern wird in die Familienkirche einfließen und in religionspädagogische Angebote in unseren Kindergärten. Welche Aufgaben außerdem noch auf mich warten, wird sich im Laufe der Zeit entwickeln.

Blog und Webseite werden unter der alten Adresse vorläufig weitergeführt werden. Ihr könnt euch also immer aktuell informieren, was im Angebot ist.

Ich selbst freue mich sehr auf die veränderten Aufgaben und bin gespannt, was noch alles auf mich zukommen wird. Ich sehe diese Umstrukturierung als echtes Geschenk: welcher fast 60jährigen Frau wird denn noch mal eine ganz neue Aufgabe anvertraut? Wer bekommt in dem Alter noch mal die Chance auf einen Neuanfang? Wie gesagt: ich freu mich riesig drauf!

Ich hoffe, ihr alle bleibt mir irgendwie treu – folgt mir auf dem Blog, evtl. auch auf Instagram, schreibt mir Mails – und wenn ihr mal auf Föhr seid, dann verabredet ein persönliches Gespräch mit mir oder besucht mich in den Andachten und Gottesdiensten! Und wenn ihr wollt, kommt zu unseren letzten beiden Gute-Nacht-Geschichten: am 28.7. in Wyk und am 29.7. in Nieblum - wenn nichts dazwischen kommt!

Bis wir uns wiedersehen: bleibt behütet!

Monika

 

Donnerstag, 27. Januar 2022

Rückblick auf 2021 - und auf die vergangenen 30 Jahre!

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost teile ich mit euch meinen Jahresbericht für 2021.
Ich mache das jedes Jahr - es hilft mir, in meiner Arbeit reflektiert und aktuell zu bleiben - und es verbindet mich mit allen, die diesen Bericht lesen.
Hier ist er:


Falls du das Flipbook nicht siehst, hier ist der Link dahin: https://online.fliphtml5.com/hazyc/whai/
und hier kannst du die pdf-Datei downloaden:

Viel Spaß beim Lesen!
Eure
Monika

Samstag, 1. Januar 2022

Eine gerade Furche ziehen...

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, in dieser Flaschenpost begrüße ich euch zum ersten Mal im neuen Jahr 2022!
Ich hoffe, ihr habt gestern alle schön gefeiert - vermutlich ohne Sylvesterknaller, aber dafür mit umso mehr Spaß!

Und heute nun ist der erste Tag des neuen Jahres...

Geht euch das eigentlich auch so: an diesem Tag, eigentlich noch mehr in der Nacht davor, da liegt das neue Jahr vor mir wie ein weißes Blatt Papier. Alles scheint möglich. Nichts ist vorgegeben. Ich könnte das neue weiße Blatt Papier mit ganz neuen Sachen beschreiben.
Ich finde dieses Moment immer sehr aufregend, denn ich überlege mir dann, womit ich das neu geschenkte Jahr füllen möchte. Und niemals wieder ist so viel möglich wie in diesem einen Moment!

Die Zeit zwischen den Jahren, also zwischen Weihnachten und dem ersten Wochenende im neuen Jahr, empfinde ich wirklich als Zwischenzeit: das Alte ist vergangen - jedenfalls so gut wie, und das neue hat noch nicht wirklich angefangen. Etwas wirklich neues fange ich in dieser Zeit auch nicht an - allerdings bereite ich mir in diesen Tagen immer meinen neuen Kalender vor: ich zeichne mir Pläne, ich zähle ab, wie viele Andachten, oder wie viele Bastelangebote ich im neuen Jahr ausdenken und bearbeiten möchte. Ich lege für jedes jetzt schon bekannte Projekt eine Planungsseite in meinem Journal an - und weiß doch, dass spätestens in der zweiten Januarwoche dieses Gefühl des Neugeborenen wieder verflogen sein wird, weil mich der Alltag packt. Aber soll ich nur deshalb auf das aufregende Neuanfangen verzichten, weil ich weiß, dass mich das Alte wieder überholen wird?

Irgendwoher fliegt mir ein Bibelvers in den Sinn: wer die Hand an den Pflug legt und schaut zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Ich musste erst nachlesen, wo das geschrieben steht: Lukas 9, 62.
Was Jesus hier sagt, ist eigentlich ein ganz guter Rat für viele Lebenssituationen, nicht nur für das Leben im Glauben.
Wer seine Hand an den Pflug legt, der möchte ein neues Feld umpflügen, etwas Neues beginnen. Pflügen ist schwere Arbeit, die niemand ganz alleine bewältigen konnte: man benötigt ein Arbeitstier, Ochse oder Pferd, oder einen starken Mitarbeiter, um den Pflug zu ziehen. Der Pflüger geht hinterher und führt das Zugtier, dabei drückt er die Pflugschar tief in den Boden. Das erfordert Kraft und volle Konzentration. Wer dabei nach hinten schaut, wird eine Zick-Zack-Furche produzieren, die man nicht zur Aussaat gebrauchen kann.
Wenn ich etwas Neues anfange, dann sollte ich also in die Zukunft schauen - nicht zu weit, gerade bis zum nächsten Schritt. Ich sollte das Ziel nicht aus den Augen verlieren, und meine Kraft sollte gebündelt auf das Naheliegende konzentriert sein (= die Pflugschar in den Boden drücken - und die Richtung bestimmen). Nach hinten zu schauen lohnt sich nicht, denn meine Vergangenheit nehme ich ohnehin mit. Alles, was ich erlebt, gesehen, gelesen, erfahren habe, alles das hat mich geformt und geprägt zu der, die ich nun einmal bin. Es bringt überhaupt nichts, zum Beispiel über nicht Gelungenes aus dem vergangen Jahr zu lamentieren. Und genau so wenig bringt es mir, mich am Gelungenen festzuhalten. Es ist vergangen, vorbei. Beides: die Erfolge und die Misserfolge meines Lebens haben mich geprägt und verändert. Jetzt stehe ich hier, in diesem Moment und darf mich ganz auf das Jetzt konzentrieren.

Klingt theoretisch...
Aber ich habe in den letzten Tagen des Jahres meinen Kalender gestaltet, ich habe Pläne gemacht, vorsichtige Ziele formuliert, Wünsche aufgeschrieben. Jetzt ist der Kurs einigermaßen klar. Jetzt darf ich das leben, was ich mir vorgenommen habe.

Ihr Lieben jenseits des Meeres, und natürlich auch ihr, hier auf der Insel, ich grüße euch zum Neuen Jahr mit einem Segensspruch von Christa Spilling-Nöker:

Gott segne dich, dass du zur Ruhe kommst, 
dein Leben zu bedenken:
dass du dich versöhnen kannst mit dem,
was dir in der Vergangenheit misslungen ist,
und mit den Menschen, mit denen du zerstritten bist,
und die Hoffnung auf gelingendes Leben
neu in dir erwacht.

Gott segne dich,
dass du jeden Tag als erfüllte Zeit erlebst:
dass das Leiden von gestern
und die Angst vor morgen ihre Schrecken verlieren
und die Botschaft vom Heil der Welt
auch in dir Gestalt gewinnt.

Gott segne dich,
dass du dem Morgen mit froher Erwartung entgegensiehst:
dass dir aus dem, was dir bisher an Schönem gelungen ist,
Freude und Kraft für die Zukunft erwächst
und sich in dem, was du tust
und was dir geschenkt wird, deine Sehnsucht erfüllt.

Das wünscht euch von Herzen

Monika
Und nun habe ich noch ein paar ganz praktische Dinge für 2022:

Ich hoffe ja so sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder mehr Veranstaltungen "in echt" durchführen können - das bedeutet aber, dass wir das digitale Angebot ein wenig reduzieren müssen.

Ich habe unseren Blog ein wenig analysiert. Am meisten angeklickt werden diese Andachten - hierfür gibt es auch am meisten Rückmeldungen in Form von Kommentaren oder Emails. Sowohl die Puppenvideos als auch die Kreativangebote werden nicht in dem Maße nachgefragt, wie diese Gedanken über Gott und die Welt.

Ich habe also folgendes entschieden: ich werde nach wie vor jeden Samstag eine Flaschenpost veröffentlichen mit Gedanken über dies und das - kleine Andachten oder die Predigten, die ich halten durfte.

Die anderen Blogangebote werden wir reduzieren: es wird nur noch ein Sockenpuppen-Quatsch-Video pro Monat geben, und auch nur noch ein Kreativ-Angebot. Ich habe die Hoffnung, dass wir durch diese Reduzierung in der Anzahl eine Qualitätsverbesserung erreichen, und gleichzeitig mehr Kapazitäten frei machen können für Präsenzveranstaltungen.

Gebt ihr mir eine Meinung dazu? Findet ihr das gut - oder wollt ihr anderes von uns? Ich freue mich auf Rückmeldungen dazu - entweder als Kommentar oder per Mail.

Freitag, 15. Januar 2021

Wie in ganz normalen Zeiten - mein Jahresbericht für 2020!

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, mit dieser Flaschenpost stelle ich meinen aktuellen Jahresbericht über mein verrücktestes Arbeitsjahr in der Urlauberseelsorge seit 30 Jahren online.
Der Jahresbericht ist anders, als alle anderen, viel persönlicher - aber es war ja auch ein ganz anderes Jahr und eigentlich sogar eine ganz andere Arbeit, die ich gemacht habe.

Jahresbericht 2020
Leider kann ich die Werbung nicht abstellen - klickt sie einfach weg! Wenn jemand weiß, wie man eine solche Datei ohne Werbung erstellen kann, bitte, lasst mich nicht dumm sterben, und teilt euer Wissen mit mir! Danke!

Und wenn ihr den Jahresbericht lieber als "normale" Pdf-Datei lesen möchtet, dann klickt hier.

Viel Spaß beim Durchblättern!
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen, Ergänzungen, Vorschläge für 2021 usw. Nutzt dafür gerne die Kommentar-Funktion hier auf dem Blog, oder schreibt mir eine Mail.
Eure
Monika

Dienstag, 15. Dezember 2020

Es wird wieder Tüten geben...

Hallo, Ihr Lieben jenseits des Meeres - und auch ihr, hier auf der Insel, mit dieser Flaschenpost möchte ich euch über einen Beschluss unseres Kirchengemeinderates informieren:

denn es wurde beschlossen, dass wir bis zum 10. Januar auf Gottesdienste in den Inselkirchen verzichten werden - obwohl es eigentlich zum Feiern von Gottesdiensten Ausnahmeregelungen gibt.

Die Begründung, trotz der gewährten Ausnahmeregelung keine Gottesdienste in den Kirchen anzubieten, ist: wie kann man auf der einen Seite gerade zu Weihnachten quasi gar kein Zusammenkommen von Familienangehörigen, bzw. nur im allerkleinsten Kreis gestatten - und dann auf der anderen Seite das Versammeln von 50 Personen in der Kirche gestatten. Wir gehen also lieber auf Nummer Sicher und verzichten auf Präsenz-Gottesdienste.

Das ist wirklich sehr schade, denn Pierre und Brösel haben schon ein "Krippenspiel" vorbereitet, und Oli, der Ohrwattwurm war schon so richtig gespannt auf seinen Auftritt in der St. Nicolai-Kirche.

Das ist Oli, der Ohrwattwurm

 Aber es wird Alternativen zu Heiligabend und zu Weihnachten geben: unser Pastor Menke plant schon fleißig YouTube - Videos, die dann auf dem Youtube-Kanal von St. Nicolai online gestellt werden.

Und auch ich habe eigentlich meine Predigt für den geplanten Familiengottesdienst am Heiligabend schon fertig. Die will ich auf keinen Fall in der Schublade verschwinden lassen. Also, liebe Flaschenpost-LeserInnen: freut euch jetzt schon mal auf das "Krippenspiel" mit Pierre und Brösel und meine Gedanken dazu, die Heiligabend online gehen werden. Dann werdet ihr auch Oli, den Ohrwattwurm wieder treffen!

Und: wir packen dann eben Weihnachten doch wieder in die Tüten. Damit haben wir ja schon viel Erfahrung aus dem Sommer. Es wird also an Heiligabend Weihnachtstüten zum Mitnehmen in der (offenen) St. Nicolai - Kirche geben. Inhalt der Tüten wird sein: ein direkter Link zu unserem lustigen Krippenspiel mit Pierre und Brösel, meine Kurzpredigt zum Lesen, sowie eine Bastelanregung und etwas zum Spielen. Wenn ich Kind wäre, dann würde mich so eine "Wundertüte" richtig glücklich machen.

alles schon vorbereitet -
jetzt heißt es: Tüten packen!

Wenn ihr auf der Insel seid, dann holt euch eine dieser Tüten ab - ich lege sie am 24.12. vormittags in die Kirche.

Und dann wird Weihnachten eben mit noch mehr Abstand gefeiert, als gedacht! Das schaffen wir auch!

Seid alle lieb gegrüßt - und bitte, bleibt gesund!

Eure

Monika


Sonntag, 19. April 2020

Ich habe eine Flaschenpost gefunden! Naja, so ähnlich...

Impuls aus der Deutschen Kirche Stockholm

Da surft man einfach mal so unbeschwert im Web - und entdeckt eine Flaschenpost! Ja, genau, dieses Video kam zu mir, wie man eine Flaschenpost finden würde - nicht gesucht - aber gefunden. Ich teile es mit euch als eine Stimme aus der Vergangenheit, die vielleicht auch jetzt noch tröstliche und schöne Worte für uns bereit hat!

Danke schön an unseren ehemaligen Pastor Jörg Weißbach, für diese Worte!
Und an euch alle jenseits des Meere und auch an euch hier auf der Insel Föhr: habt noch einen gesegneten Sonntagabend - morgen geht die (Home-)Arbeit wieder los!

Liebe Grüße in die Ferne
Eure Monika


Dienstag, 24. März 2020

Eine Flaschenpost von Föhr!


So ruhig ist es auf dem Sandwall und dem Strand um diese Jahreszeit nie!
Die Insel Föhr ist ruhig geworden - seit einer Woche dürfen keine Touristen mehr auf der Insel sein.